Innenminister Joachim Herrmann würdigt das neue Projekt für seniorengerechtes Wohnen - GEWOBAU Erlangen investiert 5,9 Millionen Euro - 60 Einheiten mit insgesamt 3.560 m2 Wohnfläche entstehen im Röthelheimpark - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis, Bürgermeister Gerd Lohwasser und der GEWOBAU-Geschäftsführer Gernot Küchler beim Spatenstich
Erlangen – Der demographische Wandel ist eine der großen Herausforderungen für den Wohnungsbau. Mit ihrem jüngsten Projekt im Röthelheimpark nimmt sich die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAU erneut dieser Herausforderung an. „Wir brauchen in Mittelfranken, wir brauchen in ganz Bayern mehr Wohnungen. Gerade auch für ältere Menschen. Jeder weiß wie schwer sich Einkommensschwächere und hierzu zählen auch viele ältere Mitbürger bei der Suche nach geeignetem, bezahlbaren Wohnraum tun. Ich freue mich deshalb sehr, gerade für diese Wohnanlage der GEWOBAU Erlangen den ersten Spatenstich setzen zu können“, betonte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann. Neben Vertretern aus Politik und Wirtschaft waren auch künftige Bewohner und Anwohner der umliegenden Gebäude zum Spatenstich für die Wohnanlage Ecke Kurt-Schumacher-Straße/Allee am Röthelheimpark geladen. „Die Nachfrage nach seniorengerechtem Wohnen ist in Erlangen sehr groß. Die Mitbürger wollen sicher in der eigenen Wohnung leben und dort auch bleiben.“, führte Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis aus. Schon ab Frühjahr 2012 soll die Wohnanlage mit 60 Wohneinheiten bezugsfertig sein. „Insgesamt investiert die GEWOBAU Erlangen rund 5,9 Millionen Euro in die Anlage, die unter anderem mit Mitteln des Freistaates Bayern finanziert wird“, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Bürgermeister Gerd Lohwasser.
Individuelle Ansprüche im Fokus
Den Architekturwettbewerb für das vierstöckige, unterkellerte Gebäude mit 3.560 m2 Wohnfläche entschieden die Architekten vom Erlanger Büro Rößner + Waldmann für sich. Ihre Planung ist besonders auf die Ansprüche älterer Mieter ausgerichtet: Alle 60 Wohnungen sind barrierefrei konzipiert. 28 Wohnungen entsprechen speziell den Bedürfnissen von Senioren und werden flexibel ausgestattet. Unterschiedlichen Ansprüchen entsprechen auch die variablen Wohnflächen. Die Mieter haben die Wahl zwischen 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen, die von 40 bis zu 90 Quadratmetern reichen. So kann jeder für sich die optimale Wohnungsgröße wählen. „Der durchschnittliche Mietpreis beträgt 6,80 Euro pro Quadratmeter. Acht Wohnungen werden zudem rollstuhlgerecht ausgestattet“, betont GEWOBAU-Geschäftsführer Gernot Küchler.
Um die Mobilität der Bewohner zu sichern, sind auch Räume für die städtische Altenhilfe vorgesehen. Damit haben die Mieter einen Ansprechpartner direkt vor Ort. „Technische
Assistenzsysteme sollen auch dazu beitragen, dass unsere Mieter möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben können. Das ist wichtig, damit bei Bedarf frühzeitig und direkt weitergeholfen wird“, erklärte der technische Leiter und Prokurist der GEWOBAU Erlangen, Konrad Gnad.
Röthelheimpark: Zentrumsnahes Wohnen im Grünen
Die neue Wohnanlage der GEWOBAU Erlangen entsteht auf einem 4.300 m2 großen Areal im jüngsten Stadtviertel Erlangens. Der Röthelheimpark gehört mit seinen 5.000 Einwohnern zu den beliebtesten Stadtteilen Erlangens. Er bietet nicht nur jungen Familien viele Vorteile, sondern erfüllt auch alle Anforderungen, die ältere Menschen an ein attraktives Wohnumfeld stellen. „Seniorengerechtes Wohnen bedeutet nicht nur barrierefreies Bauen, es geht auch um die Schaffung nahtloser Mobilitätsketten. Das kann hier vorbildlich gewährleistet werden,“ führte der GEWOBAU-Geschäftsführer Gernot Küchler aus. Alle wichtigen Alltagseinrichtungen wie Ärzte, Apotheken, Lebensmittelläden und Bäcker sind entlang der Allee am Röthelheimpark verortet und bequem zu Fuß erreichbar. Mit dem Nahversorgungszentrum „Campus Röthelheim“ stehen ab Sommer 2011 nicht nur weitere, ergänzende Angebote wie Friseur, Bio-Fachmarkt und Restaurants in direkter Nähe bereit. Hier entsteht auch ein neues Stadtteilzentrum, das Raum für Begegnungen bietet.
Wen es für Einkäufe, Erledigungen oder Treffen in die Erlanger Innenstadt zieht, der hat es von seinem Wohnort nicht weit. Das Stadtzentrum liegt in nur zwei Kilometern Entfernung. Eine direkte Busverbindung mit einer Haltestelle unmittelbar vor der Haustür sorgt für eine schnelle und bequeme Anbindung.