Housing Area – 400 neue Wohnungen

Fair wohnen

Housing Area

Nach Abschluss der Modernisierungen an drei Gebäuden an der Hartmann- und Schenkstraße werden 15 ehemalige Wohngebäude der US-Armee ab Sommer 2017 aufgestockt. Dabei erhalten die dreigeschossigen Wohngebäude aus den 1950er- und 1960er-Jahren bis zu zwei zusätzliche Etagen. Sie sind in erster Linie für Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen vorgesehen, um das bestehende Angebot an größeren Drei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen zu ergänzen.

Im Zuge der Aufstockung werden den Bestandswohnungen Balkone angestellt und die Fenster sowie Fußböden, Elektrik und Heizung erneuert. Zudem entsteht anstelle des Gebäudes mit der Adresse Schenkstraße 166 ein L-förmiger Neubau. Auf diese Weise bleibt der Spielplatz erhalten, für den sich viele Mieter eingesetzt haben. Insgesamt werden in der „Housing Area“ 400 weitere bezahlbare Wohnungen entstehen.

An der Schenkstraße und an der Johann-Kalb-Straße entstehen zwei neue Parkhäuser. Zur Bauvorbereitung wurde der bestehende Spielplatz an der Hartmannstraße abgebaut. Er soll jedoch nicht ersatzlos wegfallen. „Uns ist an ausreichend Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche im Wohngebiet gelegen“, erklärt GEWOBAU-Geschäftsführer Gernot Küchler. „Daher werden wir andere Bereiche im Wohngebiet ausbauen, um den Wegfall des Spielplatzes zu kompensieren.“ So soll der Spielplatz an der Schenkstraße ausgebaut und modernisiert werden. Der Spielplatz Thymianweg wird attraktiver gestaltet. Es werden zum Beispiel neue Spielgeräte aufgestellt, die zusätzlich auf die Bedürfnisse von Kindern der Altersgruppe sechs bis zwölf Jahren abgestimmt sind. Der Auftrag für den Spielplatzumbau ist erteilt. Da die Spielgeräte sehr lange Lieferzeiten haben, kann die Neugestaltung des Spielplatzes erst im Juni 2018 erfolgen.

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Steckbrief

Baudetails

400 zusätzliche Wohnungen durch Aufstockung und Neubau

Modernisierung: gestartet
Aufstockung: ab Frühjahr 2017
Baubeginn Neubau: Sommer 2017

Aufstockung

15 ehemalige Wohngebäude der US-Armee werden in der „Housing Area“ umgestaltet. Neben ihrer Sanierung ist geplant, sie mit jeweils ein bis zwei zusätzlichen Stockwerken zu versehen. Damit wird die vorhandene Substanz genutzt, um auf derselben Fläche mehr Wohnraum zu schaffen.

Sanierung

Drei der bestehenden Gebäude werden kernsaniert und mit einem neuen Aufzug versehen, sodass alle Geschosse barrierefrei erreichbar sind. Die anderen zwölf Häuser werden teilmodernisiert, indem sie neue Fenster und Balkone erhalten. Alle aufgestockten Wohnungen werden dank Außenaufzügen barrierefrei zu erreichen sein.

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Hier lässt es sich gut wohnen

Die Umgebung der „Housing Area“ hat vor allem für Sportbegeisterte viel zu bieten. Sei es Beachvolleyball, Basketball oder Fußball – für jede Sportart findet sich in der Nähe der passende Platz. Sogar für Extremsportler gibt es einiges zu entdecken: Die BMX-Bahn „Dirt-Strecke“ und der Parkour-Park lassen das Adrenalin in die Höhe schnellen. Auch für Wasserratten ist die Lage ideal. Nicht weit entfernt findet sich das Röthelheimbad: Im Winter kann man im Hallenbad entspannt Bahnen ziehen, im Sommer unter freiem Himmel das kühle Nass genießen. Jugendlichen bietet das „Easthouse“ Möglichkeiten, sich mit Freunden zu treffen. Wer es ruhiger angehen mag, kann sich zu Fuß in das nahe Naturschutzgebiet aufmachen.

Runder Tisch

Wie wird das künftige Wohnumfeld aussehen? Welche Erwartungen haben Mieter und auch die Anwohner? Was ist für sie besonders wichtig? Antworten auf diese und ähnliche Fragen werden bei Treffen des Runden Tischs diskutiert, der für die "Housing Area" inzwischen fünfmal zusammenkam.

Am Runden Tisch entscheiden Mieter, Mieterbeirat, GEWOBAU und Landschaftsarchitekten gemeinsam über die Umgestaltung des Wohnumfelds. Um die Organisation der Sitzungen kümmert sich der Mieterbeirat. Die Moderation wechselt von Treffen zu Treffen zwischen den Mitgliedern.

Die jeweiligen Mietervertreter sind am Schwarzen Brett im Treppenhaus benannt: An sie können sich die Mieter mit ihren Wünschen und Anliegen wenden.

Mieterbefragung

Die „Housing Area“ ist ein gutes Beispiel, wie Mieter bei den notwendigen Veränderungen mitwirken können. Bereits bei der Planung wurden die Anliegen der Mieterschaft berücksichtigt, denn ihre Wünsche standen den Architekten als zusätzliche Grundlage für ihre Entwürfe im Architektenwettbewerb zur Verfügung. Auch an der Auswahl wirkten die Mieter mit: Sie wählten aus vier Vorschlägen den finalen Planungsentwurf für das Wohnquartier.

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