GEWOLAND: Zusammenschluss der umliegenden Gemeinden gegen Wohnungsnot

GEWOLAND

wurde gegründet

 

Nicht nur in einem Wohngebiet ist es gut, wenn Nachbarn zusammenhalten. Auch Gemeinden können sich gegenseitig unterstützen und voneinander profitieren. Deshalb wurde nun ein Konzept rund um die neu zu gründende GEWOLand GmbH entwickelt. Bereits der Blick auf das neue Logo verrät die Nähe zur GEWOBAU Erlangen. Die GEWOBAU unterstützt die neue Gesellschaft mit ihren Erfahrungen im Bau von bezahlbarem Wohnraum. Die Gemeinden stellen Baugrundstücke zur Verfügung.

Deshalb hat die GEWOBAU Erlangen am 9. Mai 2018 zusammen mit den acht Umlandgemeinden Röttenbach, Bubenreuth, Dormitz, Markt Heroldsberg, Adelsdorf, Uttenreuth, Heßdorf und Markt Weisendorf die gemeinsame Wohnungsbaugesellschaft GEWOLand GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet. Dadurch soll auch im Landkreis bezahlbarer Wohnraum für breite Gruppen der Bevölkerung entstehen. „Die benachbarten Gemeinden wollen gemeinsam Hand in Hand arbeiten, um dem stetig wachsenden Problem der Wohnungsnot entgegenzutreten“, so die gemeinsame Zielsetzung. Deshalb sollen preisgünstige, teilweise geförderte Wohnungen zum Beispiel für Familien und Senioren gebaut werden. Barrierefreiheit, Niedrigenergiebauweise, attraktive Wohnumfeldgestaltung, nachhaltiges und ökologisch hochwertiges Bauen sollen nach den Vorstellungen der Gemeinden verwirklicht werden.

Die Gemeinden haben in ihrer eigenen GEWOLand volle Verfügungsmacht und Einflussmöglichkeit bei Baumaßnahmen in ihrer Gemeinde. Sie bestimmen das Baurecht bis hin zur Planung der Wohnungsanzahl und Wohnungsgrundrisse. Sie entscheiden, ob und in welchem Umfang sozialer Wohnungsbau errichtet wird und welche Architekten und Baufachleute tätig werden. Die Gemeinden haben zudem das Belegungsrecht für die Wohnungen und bestimmen so die Mieterzusammensetzung. In den letzten Monaten hat der GEWOBAUGeschäftsführer Gernot Küchler interessierten Gemeinden in den Gemeinderatssitzungen das Projekt im Detail erläutert. Geschäftsführer Gernot Küchler ist von dem Konzept überzeugt: „Ich schätze den Kontakt zu unseren Nachbarn sehr und freue mich darauf, diese wichtigen Projekte gemeinsam auf den Weg zu bringen.“

Beteiligte Gemeinden

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