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Pressemitteilung 7/2022 - Serielle Sanierung bei der GEWOBAU Erlangen zur Erreichung der CO2-Neutralität bis 2026

 

Serielle Sanierung bei der GEWOBAU Erlangen zur Erreichung der CO2-Neutralität bis 2026

ERLANGEN - Mit dem Programm Fair Wohnen 2016-2022 hat die Gesellschaft allein durch Ersatzneubauten bzw. Aufstockungen rund 1.400 belegungsgebundene Wohnungen in Erlangen errichtet. Zusammen mit den umfangreichen energetischen Sanierungen hat die GEWOBAU Erlangen in den letzten 12 Jahren ihre CO2-Einsparung von unter 50 % auf rund 80 % Ende des Jahres 2021 erhöht. Bis zum Jahr 2026 will die GEWOBAU Erlangen CO₂-Neutralität erreichen. Entscheidend hierfür ist der Einsatz von Wärmepumpen sowie die vollständige Belegung aller belegbaren Dächer mit Photovoltaikmodulen.

Der Einsatz von Wärmepumpen und Photovoltaik wird umso effektiver, je effektiver Gebäude ge-dämmt werden. Klimaschutz und Aufwertung der Gebäudequalität bedingen sich. Aus diesem Grund hat die GEWOBAU Erlangen jetzt entschieden, mit dem Programm Fair Wohnen 2.0 bis 2026 den Großteil des sanierungsbedürftigen Gebäudebestands energetisch zu optimieren. Bis zu 6.000 Wohnungen sollen mit der beschriebenen Anlagentechnik versehen werden und, überwiegend parallel, auch seriell saniert werden. Daneben ist die Aufstockung von rund 100 Gebäuden mit seriell gefertigten Holzmodulen geplant. Damit diese ambitionierte Zielsetzung umgesetzt werden kann, arbeitet die GEWOBAU Erlangen mit verschieden Firmen in mehreren Pilotprojekten zusammen.

Die Umsetzung des ersten „Energiesprong“-Pilotprojektes in „Erlangen Süd“ mit der Sanierung von 475 Wohnungen und Aufstockung in Holzmodulbauweise mit 135 Wohnungen hat begonnen. Partner im Bau sind hier u.a. die Firmen SISTEMS GmbH, Niersberger Wohn- und Anlagenbau. Der erste Bauabschnitt mit rund 120 Wohnungen soll bis Dezember 2022 abgeschlossen sein, der zweite und dritte Bauabschnitt bis März 2023. Das zweite „Energiesprong“-Pilotprojekt in „Erlangen Bruck“ (Buckenhofer Weg / Elise-Spaeth-Straße & Heinrich-Hertz-Straße / Schwedlerstraße) sieht die Sanierung von 276 Wohneinheiten und Aufstockung von 36 Wohneinheiten in Holzbauweise vor. Hier wird die serielle Sanierung mit der Firma ecoworks durchgeführt. Bei all ihren Sanierungen plant die GEWOBAU Erlangen die Effizienzhaus 55 EE- oder 40 EE-Klasse zu erreichen, d.h. der Anteil des für die Wärme- und Kälteversorgung der Gebäude erforderlichen Energiebedarfs wird zumindest aus 55 % erneuerbaren Energien bereitgestellt. Die EU-Anforderungen liegen deutlich niedriger. Bei den Pilotprojekten zur seriellen Sanierung plant die GEWOBAU Erlangen z.B. den Einsatz von Photovoltaik-Modulen sowie von Wärmepumpen. „Der starke Anstieg der Energiekosten zeigt uns, dass die GEWOBAU Erlangen strategisch auf dem richtigen Weg ist.“, bestätigt GEWOBAU-Geschäftsführer Gernot Küchler. Die Sanierung nach dem bundesweit beachteten „Energiesprong“-Prinzip lässt eine Sanierung im bewohnten Zustand mit einer ins-gesamt ausgesprochen geringen Mieterbelastung zu. „Jede andere Sanierung würde ein Vielfaches an Zeitaufwand benötigen und so die Klimaziele nicht zeitnah umsetzen lassen. Wichtigstes Ziel aller Maßnahmen liegt für die GEWOBAU Erlangen neben der Klimaneutralität in dauerhaft möglichst niedrigen Nebenkosten für die Mieter*innen“, erklärt Gernot Küchler weiter. Gegenüber einer Vollmodernisierung, die nur im unbewohnten Zustand umgesetzt werden kann, rechnet die GEWOBAU Erlangen auch mit Kosteneinsparungen und Qualitätsverbesserung durch die serielle Sanierung.

 

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