Pressemitteilung Nr: 05/2016 vom 15.12.2016
GEWOBAU-Aufsichtsrat: Neue Website informiert über Bauprojekte von „Fair Wohnen in Erlangen 2022“

Mit www.fair-wohnen-2022.deexterner Link erweitert die GEWOBAU das Informationsangebot über ihre Bau- und Sanierungsprojekte im Erlanger Stadtgebiet – Über 1.000 neue bezahlbare Wohnungen der GEWOBAU bis zum Jahr 2022 – Landesamt für Denkmalschutz: Gebäude
Äußere Brucker Straße 84 nicht denkmalgeschützt

ERLANGEN – Über 1.000 neue Wohnungen wird die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAU Erlangen bis zum Jahr 2022 im ganzen Stadtgebiet zur Verfügung stellen, zudem sind zahlreiche Wohnungssanierungen geplant. Bei der Menge an Projekten haben viele betroffene Mieter, Anwohner und Interessierte zahlreiche Fragen: Welche Schritte sind für wann vorgesehen? Welche Mitgestaltungsmöglichkeiten haben Mieter und Anwohner? Welche Maßnahmen stehen jeweils an? Darüber informiert die Website zur Initiative „Fair Wohnen in Erlangen“, die dem GEWOBAU-Aufsichtsrat in seiner gestrigen Sitzung vorgestellt wurde. „Auf www.fair-wohnen-2022.de bieten wir einen Überblick und bündeln aktuelle Meldungen zum Stand der Sanierungs- und Bauprojekte“, erläutert Gernot Küchler, Geschäftsführer der GEWOBAU. „Die Website wird kontinuierlich ergänzt und ausgebaut. Durch Fotografien und Illustrationen kann sich jeder einen direkten Eindruck von den laufenden Bauvorhaben verschaffen.“ Ein Beispiel: Die Website dokumentiert in Bildern, wie weit die Arbeiten auf der Baustelle in der Brüxer Straße fortgeschritten sind. In den Neubau, der attraktiv im Stadtviertel Röthelheim gelegen ist, ziehen bereits ab Frühjahr 2017 – und somit früher als geplant – die ersten Mieter ein.

Neben einzelnen Bau- und Sanierungsprojekten skizziert die Website das Konzept der GEWOBAU-Initiative „Fair Wohnen in Erlangen 2022“. Angesichts von etwa 3.700 Anträgen auf mietpreisbegünstigte Wohnungen, die der GEWOBAU und der Stadt Erlangen vorliegen, soll „Fair Wohnen“ als Fahrplan dienen. „Uns geht es nicht darum, Wohnraum um jeden Preis zu schaffen“, fasst Gernot Küchler die Initiative zusammen. „Vielmehr ist es uns wichtig, zusätzlichen Wohnraum zur Verfügung zu stellen, der auch eine gewisse Lebensqualität und ein attraktives Wohnumfeld ermöglicht.“ Angebote zur Mitgestaltung, wie sogenannte Runde Tische oder Mieterbefragungen, unterstreichen den Grundsatz eines konstruktiven Austauschs, den sich die GEWOBAU mit „Fair Wohnen“ ausdrücklich zum Ziel gesetzt hat.

Kein Denkmalschutz in der Johann-Jürgen-Straße
Auch das Projekt Johann-Jürgen-Straße wird auf der Website vorgestellt. Hier stand bis vor kurzem die Entscheidung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege zu einem der sieben betroffenen Gebäude aus den 1930er-Jahren aus. In der Aufsichtsratssitzung wurde nun bekannt gegeben, dass keines der sieben Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen ist. „Die Entscheidung des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege ermöglicht es uns, unser Projekt wie geplant fortzuführen und die baufälligen Gebäude durch barrierefreie
Neubauten mit modernen Energiestandards zu ersetzen“, erklärt Gernot Küchler. Die marode Bausubstanz der Bestandsgebäude lasse eine Sanierung oder Aufstockung nicht zu, ohne dass die Mieten dramatisch in die Höhe schnellen würden. „Ein Neubau ermöglicht es uns dank der EOF-Förderung, eine effektiv zu zahlende Miete ab 5,50 €/qm anzubieten“, sagt Küchler. „Nur so können wir in der Johann-Jürgen-Straße langfristig den Charakter der früheren Arbeitersiedlung erhalten, in der auch Menschen mit kleinerem Geldbeutel leben können.“

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Ansprechpartner:
Gernot Küchler
GEWOBAU Erlangen

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Fax: 09131 124-100
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